Wir erfahren einen grossen Widerspruch: wir sollen nur für uns sein, aber wir tun es, weil wir füreinander da sein wollen.
Wir teilen…
das gemeinsame Schicksal, denn die Situation betrifft alle….
den entzogenen bisherigen Alltag…
die Sehnsucht nach einer Normalisierung…
die Hoffnung, es möge gut für uns und unsere Lieben ausgehen…
die physische Trennung von Freunden und Familie….

Aber wenn wir es zulassen, dann spüren wir welche Chance in all dem liegt: zurück zu dem, was uns wirklich ausmacht, was uns ganz werden lässt….

ganz werden

elend
wer rafft

halb nur
wer hortet

ganz erst
wer teilt

Kurt Marti

Treffender als wie von Kurt Marti kann es nicht gesagt werden.
Lasst uns teilen: das Leben und unser ganzes Sein.