Sie gehört zu den bekanntesten der biblischen Geschichten: Die Sternkundigen aus dem Osten, aufgeschrieben vom Evangelisten Matthäus. Mit ihren wertvollen Geschenken sind sie unterwegs und suchen den neugeborenen König. Ein besonderer Stern weist ihnen den Weg.
In der Volksfrömmigkeit und der westlichen Kunst wurden aus den Magiern Heilige Drei Könige. Drei ist immer die Zahl des ganzen Menschen. Die Kunst hat die Könige als Vertreter der drei Lebensbereiche gesehen oder als Bilder für die drei Erdteile Europa, Afrika und Asien. Wer hat ihnen die Namen Caspar, Melchior und Balthasar gegeben? Wir wissen es nicht.

Welcher Stern treibt dich an? Verlierst du ihn aus den Augen, wenn die Wege beschwerlich werden? Oder ist dein Vertrauen grösser?

Trägst du Geschenke mit dir; Gold, Weihrauch, Myrrhe? Liebe, Sehnsucht und Schmerzen?

… feiern wir die Sehnsucht,
Gott im Herzen von allem zu suchen,
zu erahnen, zu ertasten,
Gott in uns Mensch werden zu lassen,
selbst ganz menschlich leben zu können.
(Pierre Stutz)

Selbst königliche Menschen zu werden durch die Begegnung mit dem kleinen Kind in der Krippe, das wünsche ich uns allen.

Pia Pfister (Foto: Guy Dugas, pixabay.com)