Viele haben in den letzten Jahren ihre Essgewohnheiten radikal geändert: Butter durch Margarine ersetzt, Eier nur noch nur noch wenige gegessen, den Salzkonsum minimiert.

Bei der Butter waren die tierischen Fettsäuren die Bösewichte, bei den Eiern das Cholesterin, beim Salzkonsum ging es um Herz und Kreislauf.

Alles mittlerweile wissenschaftlich widerlegt. Die «Betroffenen» dürfen wieder umdenken: Butter ist mindestens so gesund wie Margarine, das Nahrungs-Cholesterin hat nur wenig Einfluss auf das Blutcholesterin, ein hoher Salzkonsum ist für Herz und Kreislauf weitgehend irrelevant.

Für die Nahrungs- und Werbeindustrie mag es bitter sein, aber es ist so: Abgesehen von ethischen Aspekten, gibt es eigentlich nur zwei Regeln, die beachtet werden müssen: alles ausgewogen und mit Mass.

Wer das befolgt, fährt gut. Und es lässt sich leicht behalten.

Ausgewogen und mit Mass

Das finde ich ein brauchbares Motto. Natürlich darf es zwischendurch mal «aussergewöhnlich» zu und her gehen. Auch haben wir uns selber nicht immer im Griff.

Aber als Grundsatz: Ausgewogen und mit Mass. Nicht nur in der Fastenzeit und beim Essen und Trinken – sondern auch im täglichen Reden, Handeln und Denken.

Eigentlich ganz einfach. Oder?

Andres Lienhard (Foto: Pixabay.com)