Kürzlich sprach ich mit Erwachsenen über Jugendliche und deren Verhalten in der heutigen Zeit. Schnell waren wir uns einig, dass in vielen Bereich der Respekt fehlt. Respekt gegenüber der Natur, den Mitmenschen und sich selber. – Aber auch, und das sollte für uns wegweisend sein, an positiven Vorbildern und positiven Worten.
Das beginnt bei der Begegnung und dem «Grüssen». Jugendliche und Kinder grüssen kaum noch. Alles wird anonymer, besonders seit Beginn der Pandemie. Müssen wir das einfach hinnehmen und tatenlos akzeptieren?
Ich finde wir sollten dagegenhalten und etwas tun. Vielleicht wie im folgenden Beispiel. Ein kleiner Schritt, aber ein Schritt!
Kürzlich kam mir ein Zweitklässler entgegen und grüsste mich besonders freundlich. Ebenso freundlich erwiderte den Gruss und machte ihn darauf aufmerksam, dass mich sein freundlicher Gruss echt freut.
Seine leuchtenden Augen bestätigten mir, dass ich mit meiner Rückmeldung etwas Gutes getan und diesen Jungen bestimmt ermutigt habe, weiterhin freundlich zu grüssen. Das allein verändert die Welt nicht wesentlich, aber es verbessert sie trotzdem im Kleinen.
Sollten Sie dem Jungen begegnen bitte ich Sie, auch ihm seinen freundlichen Gruss zu erwidern. Sollte es ein anderer junger Mensch sein ist das auch gut …

Text und Illustration: Pietsch Dubach