(Foto: Gregor Gander) 

«Hüpfen, springen, zappeln, zuversichtlich hoffen, mit einer Spur positiver Erwartung», so wird Hoffnung gedeutet.

Weihnachten steht vor der Tür und bald auch das Neue Jahr. Viele Menschen sind in Bewegung. Strassen, Gassen und Läden sind voll. Fröhliche, genervte, gespannte, lachende und diskutierende Menschen sieht man auf der Strasse oder sitzend vor den Cafés.

Ich stehe auf der Seebrücke in Luzern, blicke gegen die Hofkirche, richte meinen Blick auf das rechte Reussufer, dann auf das linke. Ein wunderbares Lichtermeer. Am Abend durchstreife ich die Strassen im Dorf. Häuser, Gärten, Licht in Fülle und überall. Ob diese Lichter dem bevorstehenden Fest, der Erinnerung an die Geburt Jesu, unseres Erlösers, gilt oder doch mehr den weihnachtlichen Aktionen in den vielen Kaufhäusern, Märkten oder Läden?

So oder so strahlen die Lichter eine unausgesprochene Hoffnung auf eine bessere oder andere Zeit aus. Zurückgekehrt von der Dorfwanderung, las ich zwei kleine Verse aus der Bibel:

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Hebräer 11:1

Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und aufgepeitscht wird.

Jakobus 1:6

Ich freue mich an den Lichtern in diesen Tagen, weil sie mich an das andere Licht erinnert: An die Geburt eines Kindes, das Licht für die Menschen ist und Hoffnung weckt. Ein Hoffnungsträger liegt in der Krippe. Auch nach Hunderten von Jahren erinnern sich eine unglaubliche Menge von Menschen an ihn. Gerechtigkeit, Friede, Anerkennung, Liebe, Botschaften, die er gefordert und gelebt hat.

Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie von dieser Hoffnung getragen werden.

Hans Egli