Die einen sitzen aufs Velo, die anderen gehen wandern, die Dritten sitzen in einem Gartenrestaurant und geniessen ein Café-Glace und andere vergnügen sich im oder am Wasser. Das ist Summertime. Und in einer Woche beginnen die Schulferien. Ich mag es, im See schwimmen zu gehen. Lieber noch am Meer, wenn das möglich ist.

Im Sommer, wenn die Hitze arg wird, dann kann das Wasser schon mal knapp werden. Und wir alle wissen es, Wasser ist ein kostbares Gut. In manchen Gegenden und Ländern kann es sein, dass es ein ganzes Jahr kaum oder nie regnet. Und dann werden wir ja immer wieder darauf aufmerksam gemacht, wie die Meere verschmutzt sind. Vor ein paar Tagen hörte in im Radio, dass das vor der Nordostküste Australiens liegende «Great Barrier Reef», Nationalpark und Weltnaturerbe und das grösste Unterwasserparadies der Welt, in seinem südlichen Teil bedroht ist. Solche Meldungen beschäftigen nicht nur mich, sondern immer mehr Menschen.

Das Element Wasser ist mal Meer, dann See oder Fluss, einmal Wolke, Regen oder Tau. Das Wasser geht in unterschiedlichen Gestalten einher. Wasser fliesst, es trägt, es reinigt. Wasser erfrischt und erneuert alles Leben. Wasser ist eine der mächtigsten Naturgewalten und hat enorme Zerstörungskraft. Oft wird das Wasser als Urbild alles Lebendigen angesehen. Von Thales von Milet (Naturphilosoph, Geometer und Astronom) ist überliefert, er habe gesagt, das Wasser sei Prinzip und Quelle aller Dinge. Und in einer indianischen Weisheit werden wir aufgerufen, zum Wasser Sorge zu tragen.

Wer Wasser zerstört, zerstört Leben
Es ist eines der Gesetze der Natur,
dass man alles rein halten muss.
Besonders das Wasser. Das Wasser rein zu halten, ist eines der
ersten Gesetze des Lebens. Wer Wasser zerstört, zerstört Leben.
Indianische Weisheit

Regina Osterwalder (Foto: pixabay.com)