„UND“ ist für mich ein Mutwort
Es kann eine Person sein, ein Gegenstand, eine Arbeit, ein Ferienort, ein Fest, ein Verhalten, etc. Sage ich nach einer positiven Aussage ein „ABER“ …, wird dieses Positive relativiert oder es kippt sogar ins Negative. Genau umgekehrt erfahre ich es bei einer negativen Aussage. Kommt gegen den Schluss der Aussage ein „UND“ … dazu, wird das Negative relativiert und es kann ins Positive kippen.

Hier drei Beispiele:
Mit dem neuen Lehrling kann ich kreativ arbeiten, ABER er ist halt viel zu langsam.
Der neue Lehrling ist nicht kreativ UND ich freue ich mich trotzdem ihn zu begleiten

Mein Ehepartner macht mir viele Geschenke, ABER macht er das aus tatsächlich aus Liebe?
Meine Ehepartner macht mir selten Geschenke UND ich spüre seine Liebe dennoch immer wieder.

Gott und mein Glaube geben mir Kraft im Leben, ABER oft reicht das nicht aus.
Gott und mein Glaube geben mir keine Kraft UND ich lasse mich doch immer wieder gerne herausfordern.

Zugegeben, es braucht auch eine Portion Optimismus, Sensibilität und offene Sinne, um das UND zu erkennen, zu gewichten. Gelingt das, wird das UND zum Mutwort.

Auf dem Weg dazu wünsche ich Ihnen alles Gute.
Pietsch Dubach (Foto: Pietsch Dubach)