Wir waren vergangenen Sonntag mit Schülern und Schülerinnen der 6. Klasse unterwegs im Flüeli-Ranft beim Bruder Klaus. Es war unser letztes Treffen mit den 6.-Klässlerinnen und 6.-Klässlern. Es war auch das letzte Mal, dass sich die Gruppe in dieser Zusammensetzung gesehen hat. Und in weniger als drei Wochen werden die 6. Klassen das letzte Mal überhaupt zusammenkommen. Es fängt ab dem neuen Schuljahr eine neue Zeit für die 11- und 12-Jährigen an. Manche gehen auf die Kanti, die meisten in die SEK, fast alle in neue Schulhäuser, mit neuen Schulgspänli und Lehrpersonen.

Die Anforderungen werden grösser, der Druck wächst, steht doch bereits ein Jahr später die Berufswahl vor der Tür.

Viel Neues, viel Ungewisses, da geht jeder Schüler und jede Schülerin ganz unterschiedlich damit um: die einen freuen sich, die anderen haben Bedenken, die einen sind froh, dass sich alles ändert, die anderen wünschen sich, dass alles so bleibt wie es ist.

Wir haben zurückgeschaut auf die Primarzeit, haben aber den Blick auch in die Zeit nach den Sommerferien gewagt. Loslassen von Altem und Bekannten, sich einlassen auf das Neue, das Ungewisse. Vielen tut es gut, dass ihnen in einem solchen Moment der Veränderung Mut zugesprochen wird. Es tut ihnen gut, wenn sie merken, dass es vielen “mulmig” ist, dass sie nicht alleine sind.

Wie ist es bei Ihnen? Liegt eine Veränderung vor Ihnen? Schauen Sie in einem solchen Moment eher wehmütig zurück oder freudig nach vorne? Wer spricht Ihnen Mut zu, wenn Sie es brauchen?

Wir wünschen Ihnen Menschen, die Sie dann stärken und denen Sie sich anvertrauen können. Und das Gefühl, dass bei jeder Veränderung immer einer mitgeht.

Text und Foto: Johannes Frank