Achtzehnter März 1958: Der amerikanische Dichtermönch Thomas Merton steht an einer belebten Strassenkreuzung in Louisville, Kentucky. Er betrachtet die vielen Menschen, die eilig ihren Geschäften nachgehen. Er kennt sie nicht. Und doch hat er auf einmal die unerschütterliche Gewissheit, mit ihnen allen verbunden zu sein. Er fasst seine Erkenntnis in einen Satz: „There are no strangers – es gibt keine Fremden!“

Lorenz Marti