Ich habe mir das Hirn zermartert, aber es kam einfach keine Inspiration für dieses Mut-Wort. Zuerst habe ich versucht, alles Mögliche durchzuspielen und bin jedes Mal wieder in einer Sackgasse gelandet. Irgendwann habe ich es sogar mit Googeln versucht. Zum Schluss sass ich nur noch da. Im Hintergrund lief Musik, um mich herum mein übliches Chaos auf dem Schreibtisch, draussen graues Regenwetter, hin und wieder das Geräusch eines vorbeifahrenden Autos. Und plötzlich kam die Ruhe. Deshalb mein Mut-Wort für heute: einfach mal wieder einen Moment stillsitzen und nichts tun. Tut manchmal ganz gut, selbst dann, wenn es unfreiwillig passiert.

Text und Foto: Christa Grünenfelder