Heute, am 4. Adventssonntag, wird am Adventskranz auch die vierte Kerze angezündet – ein Zeichen, dass Weihnachten nahe ist.
Das Licht aus Bethlehem brennt seit dem letzten Sonntag in den Pfarrkirchen unseres Pastoralraumes und kann mit der eigenen Laterne oder mit einer Kerze abgeholt werden.

Setzen wir uns dem Licht aus – zünden wir eine Kerze an vor dem Fenster oder auch an einem geschützten Ort drinnen – lassen wir uns ein auf dieses Licht – unser Augenlicht gewöhnt sich meist schnell an das warme Kerzenlicht und auch unser Inneres kann angerührt werden – oder Sie zünden Zuhause oder in einer Kirche eine Kerze an und verbinden damit ein Anliegen oder einen Wunsch.

Diesen Gedanken habe ich bei einem Kerzenständer entdeckt:

Gott, im Vertrauen auf dich zünde ich diese Kerze an. Ich bitte dich um dein Licht, wo es dunkel und finster ist, und um deine Wärme, wo sich Kälte ausbreitet.
Ich danke dir für die Menschen, die mir Licht schenken, und für die Freude, dass auch ich andern leuchten kann.
Wenn ich jetzt weitergehe, brennt diese Kerze hier, wie ein stilles, lichtes Gebet. Sie brennt für mich und für die Menschen und Situationen, die ich dir anvertraue. Leuchte mir auf meinem Weg und lass mich mit dir verbunden bleiben.
Amen

Wünschen wir einander Licht – Wohlwollen – Geduld – Kraft – Fantasie – und Gesundheit.

Felix Bütler-Staubli (Foto: Felix Bütler-Staubli)