Jahresbericht 2021 der Ökumenischen Fachstelle Diakonie Rontal

Die Ökumenische Fachstelle Diakonie Rontal (ÖFA) ist zu einer Anlauf- und Beratungsstelle
für diakonische Themen im Rontal gewachsen. Mit den Bereichen Sozialberatung und
Soziokultur nimmt sie den diakonischen Auftrag der reformierten und katholischen Kirchen
im Rontal wahr. Der Jahresbericht informiert über die verschiedenen Tätigkeitsfelder in der
Fachstelle, der Sozialberatung und den soziokulturellen Projekten.

Informieren Sie sich im Jahresbericht 2021 vertieft dazu.

 

 

 

Ukrainische Flüchtlinge im Kleiderraum Rontal

Foto: Olena Halter, 3. von rechts, zusammen mit Flüchtlingen aus der Ukraine.

 

Bereits zum zweiten Mal konnten wir unseren Kleiderraum für ankommende Flüchtlinge aus der Ukraine öffnen. Dankbar nutzten 25 Personen die Gelegenheit, sich ein Frühlingsoutfit zusammenzustellen. Sehr gesucht waren Sommerschuhe und -bekleidung, sind die Ukrainer doch in aller Eile mit Winterkleidung in die Schweiz geflüchtet.

Olena Halter, Leitung Fachbereich Sozialberatung der Ökumenischen Fachstelle Diakonie Rontal, ist selber Ukrainerin und konnte so das Angebot auf Ukrainisch per WhatsApp-Gruppe vermitteln und persönlich im Kleiderraum begleiten. An dieser Stelle bedanken wir uns sehr herzlich für die Spende der vielen sehr gut erhaltenen Kinder- und Erwachsenenkleider und das grossartige Engagement des Teams der freiwilligen Helferinnen im Kleiderraum.

Was konkret für die neu ankommenden Flüchtlinge im Rontal benötigt wird, ist noch ungewiss. Aktuelle Informationen finden Sie unter www.kathrontal.ch/fachstelle-diakonie. Private Wohnbegleiter aus dem Rontal können sich bei Fragen gerne an die Ökumenische Fachstelle wenden.

Kontakt:
Ökumenische Fachstelle Diakonie Rontal
Uta Siebel und Olena Halter, diakonie@kirchenrontal.ch,
Mo–Do, 041 440 13 04, 077 503 13 42

Wir danken der Projektunterstützung durch die Stiftung Fondia

 

 

Spannende Spaziergänge durch die Welt der Wildkräuter und -früchte

(Foto: pixabay.com)

 

Der Wildkräuterspazierung mit der Kräuterfachfrau Elenena Lustenberger am 2. Juni in Buchrain war einfach wunderbar. Nachdem es vorher aus Kübeln geregnet hatte, konnten die 40 Teilnehmenden glücklicherweise bei Sonnenschein in die Welt der Wildpflanzen und -früchte eintauchen. Sodann wurde durch die vielfältige Welt der Wildkräuter und -früchte genascht. Die Kinder hatten die zarten Blätter der Buche jedoch am liebsten.

Wussten Sie, dass Mädisüss bei Kopfweh hilft und Farnblätter bei Schmerzen? Mit einem Farnblatt im Schuh und unter dem drückenden Rucksackträger läuft es sich besser.

Nun steht der nächste Spaziergang an. Verpassen Sie diese einmalige Gelegenheit nicht. Sie sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Sie!

 

Erleben & Wissen und die Ökumenische Fachstelle Diakonie Rontal präsentieren:

Essbare Wildpflanzen und Wildfrüchte

 

Donnerstag, 8. September 
18.00–20.00 Uhr

Bei einem Spaziergang zum Waldrand in Buchrain wird uns die Kräuterfachfrau Elena Lustenberger vieles über die verschiedenen Wildpflanzen erzählen.

Treffpunkt: vor der kath. Kirche Buchrain
Wettertaugliche Kleidung. Bei sehr starkem Regen fällt der Anlass aus.
Kostenlos, ohne Anmeldung

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Kontakt:
Ökumenische Fachstelle Diakonie Rontal,
Uta Siebel, 041 440 13 04, 077 503 13 42 oder
sekretariat.buchrain@kathrontal.ch, 041 444 30 20

 

Zehn Schritte zu mehr Geschwisterlichkeit


Illustration © 2021 Katholische Kirche im Kanton Luzern

Die katholische Landeskirche Luzern schlägt „Zehn Schritte zu einer geschwisterlichen Kirche von Frauen und Männern“ vor. Die von einer Arbeitsgruppe erarbeiteten Schritte sollen zu einer Kirche führen, die „Gleichberechtigung im Sinne des Reiches Gottes“ konsequent umsetzt. Mehr dazu lesen Sie im Juni-Pfarreiblatt und auf → www.geschwisterliche-kirche.ch.

 

 

Kirchensteuern sei Dank!

Wissen Sie, was Sie mit Ihrer Kirchensteuer ermöglichen … und dass weit mehr als 90 % der von Ihnen bezahlten Kirchensteuer «in Ihrer Gemeinde» bleibt, um hier vieles zu bewirken?

Auf → www.kirchensteuern-sei-dank.ch entdecken Sie gleich selbst, wo Ihr Geld hinfliesst.

In den Pfarreiblattausgaben von Mai und Juni finden Sie zusätzliche Informationen und zeitgleich auch auf unserer Website.

Wertschätzende Pastoral – uns ein Herzensanliegen

Zu einer wertschätzenden Seelsorge gehört auch das Segnen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*personen und Intersexuellen (LSBTI). Die Kongregation für die Glaubenslehre hat verkündet, dass es nicht möglich ist, homosexuelle Partnerschaften zu segnen. Diese Mitteilung stösst auf Kritik und verletzt homosexuelle und lesbische Menschen. Unser Bischof Felix Gmür hat auf diese Nachricht auf Twitter reagiert: «Das vatikanische Segnungsverbot für homosexuelle Paare entspricht der traditionellen Lehre. Theologie und Seelsorge müssen sich jedoch auch in diesem Bereich weiterentwickeln. Dazu dient unsere Regenbogenpastoral.»

In einem Schreiben an die Seelsorger*innen teilt Bischof Felix Gmür mit, dass kein Mensch vom Segen Gottes ausgeschlossen sei. Er unterstützt eine wertschätzende Pastoral gegenüber lesbischen und schwulen Menschen, für die wir auch im Pastoralraum Rontal einstehen. Seit Jahren schon gibt es in unserem Bistum Basel die → «Regenbogenpastoral» in Anerkennung der verschiedenen Lebensentwürfe und vielfältigen Liebesgemeinschaften, die Menschen wählen. Wir vertreten die Ansicht, dass nicht die sexuelle Orientierung, sondern die gegenseitige Liebe das Zentrale ist, das Menschen miteinander verbindet. Es ist diese Liebe, die Gott segnet, und die Sexualität ist das Geschenk, das Gott uns dabei gibt. Und so sind bei uns alle Menschen willkommen, ihre Liebe unter den Segen Gottes zu stellen.

Beat Jung, Leitender Priester
Regina Osterwalder, Pastoralraumleiterin und Gemeindeleiterin Ebikon
Lukas Briellmann, Gemeindeleiter Root
Felix Bütler-Staubli, Gemeindeleiter Buchrain-Perlen